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Hormon-Yoga – die natürliche Balance für Frauen ab 35
Vitalität, Ausgeglichenheit und innere Schönheit
Der Eintritt in die Jahre des Hormonwechsels beginnt bei Frauen ohne viel Aufsehen zu erregen bereits im Alter von 35 Jahren. Körperliche Veränderungen wie die Verlagerung von Fettpölsterchen oder Haarausfall werden in diesem Alter selten der hormonellen Situation zugeschrieben. Eindeutige Symptome wie Kopfschmerzen, Gewichtszunahme, Osteoporose, Energielosigkeit, Hitzeattacken oder emotionale Labilität, die automatisch mit den Wechseljahren assoziiert und von Betroffenen häufig erfahren werden, treten erst später auf.
Hormon-Yoga statt Medikamente
Menopause wird von vielen Frauen mit dem Beginn des Altwerdens und dem Verlust der Weiblichkeit gleichgestellt. Dinah Rodrigues, Mutter des Hormon-Yoga, ist das lebende Beispiel für einen positiven und beschwerdefreien Umgang mit den Jahren des Wechsels wie auch des Alters. Mit 82 Jahren ist die Brasilianerin vital und dynamisch und strahlt weibliche Energie und Lebensfreude aus. Vor mehr als 40 Jahren verschrieb sie sich der Praxis des Hatha-Yoga und begann im Alter von 65 Jahren das sogenannte „Hormon-Yoga“ zu entwickeln, um die Lebensqualität von Frauen in den Wechseljahren zu verbessern.
Hormon-Yoga ist ein alternatives Konzept zur schulmedizinischen, medikamentösen Hormontherapie und gleichzeitig eine kraftvolle Methode, um mit den Veränderungen, Turbulenzen und Unsicherheiten der neuen Lebensphase umzugehen. Die körpereigene Hormonproduktion wird durch gezielte Übungen reaktiviert, der Hormonspiegel steigt beträchtlich. Symptome, die mit der Senkung des Östrogenhaushaltes einhergehen, verringern sich oder lösen sich vollständig auf. In einer wissenschaftlichen Überprüfung der Methode konnte bei regelmäßigem Training eine Steigerung der Hormonkonzentration von 254 Prozent innerhalb von vier Monaten nachgewiesen werden.
14 Asanas
Der Trainingszyklus des Hormon-Yoga setzt sich aus vierzehn kraftvollen und dynamischen Übungen (Asanas) zusammen, die mit speziellen Atemübungen und mentaler Energielenkung kombiniert werden. Bewegungsabfolgen aus dem Hatha-Yoga, dem Kundalini-Yoga und buddhistischen Energieübungen dienten Dinah Rodrigues als Basis für ihre Therapie.
Dabei werden jene Organe gezielt stimuliert, die für die Produktion weiblicher Hormone zuständig sind – Eierstöcke, Schilddrüse, Hirnanhangdrüse und Nebennieren.
Das Potential erkennen
Hormon-Yoga bietet darüber hinaus selbstbestimmten Frauen einen Weg an, die Begleiterscheinungen der Wechseljahre zu enttabuisieren und in ein positives Licht zu rücken. Eine bejahende Einstellung gegenüber dieser Lebensphase, wie sie beispielsweise in Indien, Japan oder Israel gelebt wird, lindert bereits einen Großteil der begleitenden Leiden. In diesen Ländern, in denen kaum über Wechselbeschwerden geklagt wird, bewerten die Frauen laut soziokulturellen Studien das Ende der Fruchtbarkeit positiv. Sie assoziieren damit den Gewinn neuer Freiheiten.
Schließlich wirken sich die Übungen beruhigend auf das vegetative Nervensystem aus und helfen lang andauernden, negativen emotionalen Stress abzubauen.
Regelmäßiges Üben von Hormon-Yoga hat auch eine positive Wirkung auf Menstruationsbeschwerden und prämenstruelle Symptome. Die gesunde Balance des Hormonspiegels beeinflusst die Stimmung, das Wohlbefinden und die gesundheitliche Konstitution von Frauen.
Dinah Rodrigues empfiehlt Hormon-Yoga allen gesunden Frauen ab 35: „Viele haben Beschwerden und wissen gar nicht, dass daran ein sinkender Hormonspiegel schuld ist. Erst wenn sie ästhetische Probleme haben werden sie aufmerksam. Oft lässt auch die Libido nach. Mit meinen Übungen nimmt das Verlangen jedoch schnell wieder zu. Wir brauchen dazu keine Kräuter oder Medizin. Und auch keine Hormonersatztherapie.“
Herz Yoga – der Weg des Herzens
Yoga der Heilung für Herz- und Krebspatienten – Yoga der Vorbeugung für Gesunde
Einige Male steht der Mensch im Lauf seines Lebens an einem Wendepunkt. Körperliche oder seelische Krankheiten, ausweglos scheinende Situationen oder einfach die spontane Erkenntnis, Krankheit vorbeugen zu wollen, lösen oft dieses tiefe Bedürfnis nach Veränderung aus. Yoga ist ein Weg, der Veränderung und Heilung auf körperlicher, seelischer und geistiger Ebene möglich macht. Nishala Joy Devi, erfahrene Yogalehrerin und Medizinerin, setzt ihr Wissen seit mehr als 30 Jahren ein, um Heilung zu fördern und den Menschen ihre eigene Glücksfähigkeit bewusst zu machen.
Sie entwickelte Yoga- und Meditationsprogramme für Herz- und Krebspatienten, die mit großem Erfolg in Spezialkliniken eingesetzt werden. Auch in der psychosomatischen Medizin hat ihre Arbeit bereits viel Anerkennung gefunden.
Die Yogaexpertin geht davon aus, dass jeder Mensch das Wissen in sich trägt, das zur Heilung führt. Bei vielen ist jedoch der Zugang verschüttet. Körper und Geist sind voneinander getrennt. Nischala Joy Devi entwickelte Übungen, die das Herz öffnen und die Energie der Liebe wieder aktivieren – Herzyoga. Durch Veränderung der Lebensgewohnheiten wird es möglich, dem alltäglichen Stress besser zu begegnen und die gesunden Potentiale in uns zu fördern.
Herzyoga ist eine Kombination aus zeitlosen Yoga-Aspekten wie Körperübungen, Meditation oder Atemübungen, die mit Erkenntnissen über eine gesunde Lebensweise verknüpft werden.
Visualisierung meint die Macht des Denkens, das unser Leben formt. Durch Visualisieren kann jeder einzelne sein Leben so gestalten, wie er es sich wünscht. Die Fähigkeit zu visualisieren ist die Fähigkeit, auch in schwierigen und schmerzlichen Situationen zu wachsen und zu entspannen.
Gönnt man dem Körper eine tägliche Phase tiefer Entspannung, lädt er sich mit frischer Energie auf. Körper und Geist wirken vitaler, das Leben wird als leichter erlebt.
Atmen bedeutet mehr als Luft holen und wieder abgeben. Der Atem ist eine Bekräftigung des Lebens. Gezielte Atemübungen sind wie eine Trunk aus dem Brunnen der Lebenskraft.
Durch Meditation wird es möglich, dem Konzept von Stress dauerhaft zu entfliehen und Körper und Geist zur Ruhe zu bringen. Dynamische Stille wird erfahrbar. Ein allgegenwärtiges Gefühl des Friedens entsteht.
Der physische Körper ist ein komplexes Instrument, das in der alltäglichen Handhabung mit der Zeit abgenutzt und blockiert wird. Gezielte Bewegungen aus dem Yoga bringen die Energie wieder ungehindert zum Fließen. Der Körper stimmt sich auf die eigene, natürliche Energie ein. Dadurch wird Heilung möglich.
Zu einer ganzheitlichen Umstellung der Lebensgewohnheiten zählt immer auch die Ernährung. Essen kann als Brücke gesehen werden, die uns zur Ganzheit führt.
Herzyoga beinhaltet auch Ratschläge für eine gesunde Ernährung. Das Herzyoga-Heilungsprogramm umfasst die physische, emotionale und spirituelle Ebene. Es zeigt, wie durch tägliche Praxis der einzelnen Übungen der alltägliche Stress in Wohlbefinden und Freude verwandelt werden kann. Herzyoga dient als Ergänzung zu einer konventionellen Therapie, soll jedoch nicht als Ersatz betrachtet werden.
Patienten, die dieses Programm praktizierten, litten nach wenigen Wochen zu 91 Prozent seltener an Angina. Die meisten waren schmerzfrei. Innerhalb eines Monats verbesserte sich die Durchblutung und Pumpleistung des Herzens. Nach einem Jahr wurde bei einem Großteil die stark verstopften Herzkranzgefäße wieder frei.
„Yoga ist keine Therapie, sondern ein Bewusstseinszustand, der auf der Reise durchs Leben angenehme Gefährten vermittelt: Gesundheit, Harmonie, Freude.“
(Nischala Joy Devi)
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